Die Mädchen auf den Straßen von Alexandria sind besonders gefährdet und ärgsten Gefahren und Missbrauch ausgesetzt. Hinzu kommt die Stigmatisierung der Gesellschaft, denn Mädchen, die auf der Straße leben, können in ihrer gesellschaftlichen Rangordnung kaum noch tiefer sinken.
Maryan, eine Halbwaise, floh vor Schlägen und Vernachlässigung durch ihren Vater. Auf der Straße schlug sie sich mit Gelegenheitsjobs durch, musste oft hungern und kam mit Drogen in Berührung. Häusliche Gewalt, Missbrauch, Vernachlässigung oder extreme Armut treiben viele Mädchen auf die Straßen, wo jedoch der tägliche Überlebenskampf beginnt. Das Risiko, auf der Straße schwanger zu werden, ist extrem hoch und junge Mütter und Kinder, die auf den Straßen groß werden, verschärfen die Problematik.
Durch Streetworker der Caritas Alexandria fand Maryan mit ihrer kleinen Tochter ins Tageszentrum der Caritas, wo sie Essen, Kleidung, ärztliche Versorgung und Zuwendung bekam. mehr



