Offiziell sind in Burkina Faso rund 7 % der Bevölkerung HIV-positiv. Die Dunkelziffer liegt vermutlich um ein Vielfaches höher. In der Realität hat fast jede Familie Opfer der heimtückischen Krankheit zu beklagen.
Aus Angst vor einer Ansteckung werden die Kranken oft gemieden. Geld für schmerzlindernde Medikamente haben die wenigsten. So sind in ihren letzten Wochen und Tagen unerträgliche Schmerzen und bittere Einsamkeit das Los dieser sterbenden Menschen.
Das Team der freiwilligen Männer und Frauen - wie Clarisse auf dem Motorroller im Bild - versorgt die Betroffenen mit Medikamenten, Seifen und Decken. Spezielle Massagen helfen die oft unterträglichen Schmerzen zu lindern. Die Angehörigen, die meist ebenso mit dem Rücken zur Wand stehen, werden seelisch und fallweise auch materiell unterstützt. Gemeinsam mit den Angehörigen versuchen die MitarbeiterInnen den Schwerkranken ein menschenwürdiges Leben in dieser schwierigen Phase zu ermöglichen. Jährlich können etwa 600 PatientInnen über den Verein betreut werden. mehr
HIV Aidshilfe / Burkina Faso
Hauptsache Hilfe kommt
Ein Projekt der Caritas Innsbruck
Clarisse ist eine jener Freiwilligen, die AIDS-Kranke betreuen.
© Caritas Tirol
Im Verein Flambeau de la Charité arbeiten Ehrenamtliche in der Betreuung von Menschen, die den Tod vor Augen haben. Sie besuchen die PatientInnen im Spital oder zu Hause.
