Menschen mit Behinderungen sind in Armenien von der Gesellschaft weitgehend ausgeschlossen und werden als Schwäche oder gar als Schande für die Familie betrachtet. Viele Familien leben daher sehr zurückgezogen und haben wenig Kontakt zur Außenwelt. Staatliche Unterstützung für die betroffenen Familien gibt es keine. Normalerweise sind es die Mütter und die Großmütter, die die Pflege rund um die Uhr übernehmen. Viele Mütter sind geschieden oder verwitwet, was die Situation zusätzlich erschwert.
Das Leben für Menschen mit Behinderungen ist in Armenien besonders schwierig, weil sie sozial nicht angesehen sind. Leider gibt es nach wie vor nur wenige Organisationen, die dieser Einstellung entgegenwirken, aufklären und sensibilisieren. Daher sind die Sommercamps umso wichtiger - für die Kinder und ihre Eltern. mehr




