Kinder-Krisenzentrum Petrushka

Ein Nest für Kinder in Moldau

Ein Projekt der Caritas Wien

Nastja und ihr Bruder Sascha kommen gern ins Zentrum Nastja und ihr Bruder Sascha kommen gern ins Zentrum "Petrushka". © Caritas Wien

In Tiraspol, der Hauptstadt von Transnistrien im Osten der Republik Moldau, kümmert sich das Krisen- und Tageszentrum der Caritas um Kinder in Not. Die Schützlinge sind zwischen 6 und 14 Jahre alt, kommen von der Straße, aus staatlichen Heimen oder sozial benachteiligten Familien. 

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Fast ein Viertel der arbeitsfähigen Bevölkerung hat das ärmste Land Europas verlassen, um woanders zu arbeiten. Viele Kinder bleiben bei den Großeltern zurück - oder sie landen auf der Straße. Um diesen Kindern die Chance auf eine bessere Zukunft zu geben, betreibt die Caritas in Tiraspol das Krisen- und Tageszentrum "Petrushka". 25 Buben und Mädchen können hier rund um die Uhr wohnen, bis zu 40 weitere besuchen täglich das Tageszentrum. Die Schützlinge sind 6 bis 14 Jahre und kommen von der Straße, aus Heimen oder ärmsten Familienverhältnissen.

Auch Nastja (11) und ihr Bruder Sascha (9) kommen täglich ins Zentrum. Sie leben mit ihren Eltern in einem 17m² kleinen Zimmer. Zum Hausaufgaben-Machen ist für die Kinder daheim kein Platz. Im Haus "Petrushka" erhalten sie ein warmes Mittagessen, Lernhilfe, psychologische und medizinische Betreuung sowie auch ein geregeltes Freizeitprogramm. Wenn im Winter daheim die Heizung nicht funktioniert, verbringen die Kinder häufig auch die Nacht im Kinderzentrum. Eines der wichtigsten Ziele des Hauses "Petrushka" ist es, Kinder wie Nastja und Sascha vor einem Schulabbruch zu bewahren, denn nur ein Schulabschluss ermöglicht ihnen Weiterbildung und Chancen am Arbeitsmarkt.  mehr

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