Laufwunder09

28.05.09 / 08:00

Beim LaufWunder 2009 bewiesen 1466 SchülerInnen im Burgenland sportliches und soziales Engagement. Am Donnerstag, den 28. Mai liefen sie in Gols, Eisenstadt, Mattersburg, Oberpullendorf und Pinkafeld für Kinder in Not rund 7700 Kilometer. Diese tausende Meter für die Menschlichkeit brachten rund EUR 45.000,- für vier Caritas Hilfsprojekte ein.Dominik Uhl ist Schüler des Theresianums Eisenstadt. Er wollte für das Waisenhaus in Rumänien mindesten 6 Runden laufen. „Mein Ehrgeiz war Gott sei Dank größer als meine Müdigkeit," freut sich der 17-jährige Schüler und ist schon gespannt was seine sechs Sponsoren zu seinen 12 Runden sagen werden. Mit dieser Leistung hat Dominik auch gute Chancen einen der Preise, gesponsert von der ERSTE-Bank, zu gewinnen. Wer die meisten Kilometer, die höchste Spendensumme oder die meisten Sponsoren aufweisen kann, bekommt jeweils einen i-pod von der Ersten überreicht. Die Burgenlandsieger erhalten zusätzlich ein Sparbuch im Wert von EUR 100,--

Der Firma JUVINA aus Deutschkreutz hatte alle LäuferInnen im Burgenland mit Mineralwasser versorgt, was bei den warmen Temperaturen freudig angenommen wurde.

Im Vorfeld konnten sich die Jugendlichen gemeinsam mit ihren LehrerInnen entscheiden, für welches der vier Caritas Hilfsprojekte sie laufen wollen:

- Grenzenlos helfen – Waisen in Rumänien: Hilfe für das Sozialzentrum Wetschehaus

- ÖsterREICH hilft ÖsterARM: Hilfe für Kinder in Not im Burgenland

- Flucht ist kein Verbrechen: Hilfe für Flüchtlinge im Burgenland

- Kongo – verhext und halb verhungert: Hilfe für unterernährte Babys

youngCaritas hat die Jugendlichen im Rahmen des Unterrichts über „ihr" Hilfsprojekt genau informiert. Anschließend machten sich die SchülerInnen auf die Suche nach Sponsoren für ihre gelaufenen Kilometer. Von der eigenen Sache überzeugt, fiel das Überzeugen potentieller Sponsoren wesentlich leichter. Jeder Sponsor - sowohl Firmen als auch Privatpersonen – konnte sich dabei frei einen beliebigen Betrag pro Kilometer wählen. Je mehr Runden bzw. Kilometer die SportlerInnen gelaufen sind, desto mehr Geld bekommen nun die Hilfsprojekte.

Young Caritas Website