youngCaritas LaufWunder 2010

07.05.10 / 08:42

Beim LaufWunder 2010 bewiesen über 1500 SchülerInnen im Burgenland sportliches und soziales Engagement. Am Freitag, den 07. Mai liefen sie in Oberloisdorf, Eisenstadt, Mattersburg und Pinkafeld für Kinder in Not. Das stolze Ergebnis: 8.361 gelaufene Kilometerrund EUR 45.000,- für Menschen in Not.

Starkes Engagement der Rookies

Die FuZo in Eisenstadt wurde von fast 750 Schülern umrundet. Darunter auch 30 „Nachwuchsläufer“ aus der Volksschule Kleinhöflein. Die Rookies legten beachtliche 120 Kilometer für Kinder in Not zurück. Noch aus der Puste, aber stolz und glücklich meinte Alexander Seidl, 7 Jahre: „ Wir haben mit der Frau Lehrer vorher trainiert und ich wollte eigentlich nur eine Runde laufen, aber dann war`s so lustig, und dann habe ich volle 7 Runden geschafft!“

Besonderes Engagement zeigte ein 10-jähriger Teilnehmer des youngCaritas-LaufWunders. Er machte sich auf die suche nach Sponsoren - in der burgenländischen Landesregierung. Mit der Frage „Wo ist der Chef?“ stand er vor dem Portier der Landesregierung.Da es um die gute Sache ging, wurde Jonathan in das Büro von Landeshauptmann Niessl und LH Stv. Steindl geschickt. Eine Stunde später hatte er eine Runde durch sämtliche Büros der Regierungsmitglieder gedreht, wurde überall freundlich empfangen und konnte sein Anliegen so überzeugend darlegen, dass er mit einer Sponsorsumme in Höhe von 450 Euro das Regierungsgebäude wieder verließ.

„Das ist unsere Jugend von heute! Die trauen sich etwas, stehen mit beiden Füßen im Leben und rennen für die gute Sache!“ war Caritas Direktor Glatz-Schmallegger begeistert.

Gemeinsam mit ihren Lehrkräften konnten sich die SchülerInnen im Vorfeld entscheiden, wem sie „ihre Kilometer“ widmen wollen: burgenländischen Familien in Not, der Caritas Flüchtlingshilfe im Burgenland oder dem Caritas Waisenhaus Wetschehaus in Rumänien. 

youngCaritas hat die Jugendlichen im Rahmen des Unterrichts über "ihr" Hilfsprojekt genau informiert. Anschließend machten sich die SchülerInnen auf die Suche nach Sponsoren für ihre gelaufenen Kilometer. Von der eigenen Sache überzeugt, fiel das Überzeugen potentieller Sponsoren wesentlich leichter. Jeder Sponsor - sowohl Firmen als auch Privatpersonen - konnte sich dabei frei einen beliebigen Betrag pro Kilometer wählen. Je mehr Runden bzw. Kilometer die SportlerInnen gelaufen sind, desto mehr Geld bekommen nun die Hilfsprojekte.