Dürrekatastrophe Ostafrika: Hilfe läuft an

13.07.11 / 08:54

Zwei Regenperioden in Äthiopien, Kenia und Somalia sind ausgefallen. Die Folge ist die schlimmste humanitäre Katastrophe der Welt. Das internationale Caritas-Netzwerk ist vor Ort im Einsatz, um die Menschen mit dem Nötigsten zu versorgen. Die Caritas Österreich hat 100.000  Euro als Soforthilfe zur Verfügung gestellt.

Das Internationale Caritas-Netzwerk ist in Äthiopien, Kenia und Somalia direkt vor Ort. Mehr als 10 Millionen Menschen - davon die Hälfte Kinder - sind von der Dürrekatastrophe betroffen. Die Caritas unterstützt hunderttausende von ihnen mit Trinkwasser und Nahrungsmitteln. Eines der dringendsten Probleme ist die akute Mangelernährung. Im Nordosten Kenias etwa ist ein Drittel der Menschen stark unterernährt. Die Caritas verteilt als Notmaßnahme Lebensmittelpakete mit Mais, Bohnen, Salz und Öl.

Hunderttausende Tiere verendet
In einigen Regionen in Kenia und Äthiopien sind 60% der Viehherden verendet. Für viele Viehbauern und deren Familien bedeutet das den Verlust ihrer Lebensgrundlage und damit bittere Armut. Die Caritas hilft diesen Bauern, ihr Vieh am Markt zu verkaufen – mit dem Erlös werden Lebensmittel gekauft.

Hohe Lebensmittelpreise verschärfen die Situation
Seit Monaten steigen die Preise für die knappen Grundnahrungsmittel Mais und Hirse – teils auf das Dreifache im Vergleich zum Vorjahr. In einer ohnehin dramatischen Situation für die Menschen in Ostafrika verschlimmern die hohen Lebensmittelpreise den Hunger weiter.
Die Caritas versorgt die hungernde Bevölkerung in Äthiopien, Kenia und Somalia mit Trinkwasser und Nahrungsmitteln. In Somalia werden beispielsweise 1.200 schwer unterernährte Kinder mit speziellen Lebensmitteln versorgt.

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