Armut ist weiblich. Wohin mit uns?

10.11.14 / 11:55

Armut ist weiblich: Wohin mit uns?

Sie schämen sich. Deshalb bleibt Armut im Burgenland oft hinter verschlossenen Türen verborgen. Vor allem alleinerziehende Mütter und ihre Kinder sind besonders betroffen.
Tagtäglich kämpfen sie mit einer Vielzahl von Sorgen: Schulden, Jobverlust, Krankheit oder Aggressivität des Partners. Die Angst mit ihren Kindern auf der Straße zu stehen lässt viele Frauen unfreiwillig  in einer Zweckbeziehung verharren. Für ein Dach über dem Kopf erdulden sie vieles. Um sich eine eigene Wohnung für sich und ihre Kinder leisten zu können verdienen sie zu wenig. Um ihre Kinder wegen Obdachlosigkeit nicht zu verlieren bleiben sie.

Presseaussendung

Mit Beginn des Jahres 2015 wird das erste Caritas Mutter+Kind+Haus im Burgenland eröffnet. Mit Hilfe der burgenländischen Spender wurde ein Haus in Wimpassing für zwei alleinerziehende Mütter und ihre Kinder renoviert. „Das Haus liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zu unserem Caritas BehindertenHeim, sodass sich wechselseitig viele Vorteile ergeben“, erklärt die Caritas Direktorin. Derzeit wird der Innenausbau finalsiert. „Um den jungen Müttern professionell beizustehen, sind wir um fachlich ausgebildete Betreuerinnen bemüht. Dies ist auch aus finanzieller Sicht ein ehrgeiziges Projekt. Wir hoffen auch heuer wieder auf die breite Unterstützung der BurgenländerInnen für unser Mutter+Kind+Haus.“