Zwischen Krieg und Hunger

08.07.15 / 09:00

Der 6-jährige Suheil musste mit seiner Familie nach Jordanien flüchten. Auf dem Weg in die Sicherheit waren sie wochenlang zu Fuß unterwegs. Ein Bombenangriff genügte, um die Grundlage ihrer Existenz zu zerstören. Sie ließen nicht nur ihr Zuhause zurück, sondern auch eine Zukunft in ihrer Heimat. „Suheil hat auf der Flucht sogar seine Stimme verloren. Die schrecklichen Erlebnisse haben ihn sprachlos gemacht“, schildert der Generalsekretär für Internationale Programme, Christoph Schweifer.

Eine verlorene Generation?
Vier Millionen Menschen sind allein aus Syrien hauptsächlich in die Nachbarländer Libanon, Jordanien und die Türkei geflohen. Mehr als die Hälfte der Flüchtlinge sind Kinder. Viele syrische Flüchtlingskinder kennen nichts anderes als Krieg, sind traumatisiert und leiden Hunger und sind krank.

Sie brauchen dringend Lebensmittel und Medikamente.

Die Kraft einer Umarmung:
Oft nimmt Suheil seinen kleinen Bruder Amer in die Arme und gibt ihm das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit, die er nun selbst langsam wieder finden kann.

 

So hilft die Caritas
Die Caritas versorgt Flüchtlingsfamilien mit Nothilfepaketen mit Lebensmitteln, Trinkwasser, und Hygienepaketen. „Zusätzlich muss es gelingen, für Menschen, die alles verloren haben, neue Perspektiven zu schaffen, denn für die meisten Flüchtlinge wird eine Rückkehr in ihre Heimat nicht so schnell möglich sein,“ prognostiziert Schweifer und fordert daher eine Möglichkeit, dass diese Kinder auch in die Schule gehen können.

Hoffnung geben
Mit Ihren Spenden will die Caritas 3.000 Kinder für ein Jahr mit dem Notwendigsten versorgen und 1.150 Kindern den Schulbesuch ermöglichen.
Auch Suheil bekommt Hilfe: das traumatisierte Kind wird psychologisch betreut und die Familie mit Lebensmittel versorgt.

Weniger Hunger auf dieser Welt
Heute leiden weltweit um 167 Millionen Menschen weniger an Hunger als noch vor 10 Jahren. „Diese Zahlen machen nicht nur uns große Hoffnung. Sie zeigen, dass wir gemeinsam in der Lage sind, Armut und Hunger zu besiegen!“, ist Caritas Direktorin Edith Pinter überzeugt.

DR Kongo: das Herz der Finsternis
Krieg, Terror und Zerstörung haben aus einem rohstoffreichen Land ein Armenhaus gemacht. Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung in der DR Kongo sind mangelernährt. Vor allem Kinder unter fünf Jahren sind betroffen.

Getreidebanken für nächste Aussaat:
In Zusammenarbeit mit der Caritas Kolwezi wurde dieses landwirtschaftliche Hilfsprojekt in Kolwezi gestartet. Durch 23 Genossenschaften ist es gelungen, besseres Saatgut anzubauen, den teuren Kunstdünger durch natürliche Kompostierung zu ersetzen und mit dem Bau von Speichern eine bessere und längere Lagerung zu ermöglichen. So konnte die Nahrungssicherheit von über 4.100 Menschen, davon rund zwei Drittel Kinder, deutlich erhöht werden. Die Genossenschaft produzieren nun günstiger, die Qualität ihrer Produkte ist deutlich gestiegen, und sie erzielen daher auch bessere Preise auf dem Markt.

Helfen zu können, macht uns zu Menschen
Die wichtigsten Partner im Kampf für eine Zukunft ohne Hunger sind Sie!  Schon mit einem Nothilfepaket bewirkt man so viel: 

  • Mit 20 Euro unterstützen Sie ein syrisches Flüchtlingskind einen Monat lang mit Lebensmitteln, Hygieneartikel und Kleidung.
  • Mit 50 Euro unterstützen Sie ein Kind einen Monat lang mit Lebensmitteln, Hygieneartikel, Kleidung und Schulbesuch.
  • Mit 30 Euro erhält eine Familie in der DR Kongo Gemüsesaatgut und Bodenbearbeitungsgeräte.

 

 

Sie wollen helfen?
Erlagscheine in allen Erste Banken, Raiffeisenbanken und Postämtern.

Spendenkonto Raiffeisen Burgenland:
IBAN: AT 34 3300 0000 0100 0652 Kennwort: Für eine Zukunft ohne Hunger 2015

Online-Spenden

Die katholischen Pfarren werden am 19. Juli und 2. August eine Sammlung durchführen.

2014 haben die BurgenländerInnen € 140.677,-  gespendet.

 

 

 
Die Kinder von Burundi werden in der Ernährungsstation wieder aufgepäppelt.

Zukunft ohne Hunger

Gemeinsam können wir helfen

Ich spende