Caritas dankt Freiwilligen für großartiges Engagement

28.09.15 / 13:15

Seit Anfang September stellt die Caritas gemeinsam mit den Pfarren Notquartiere für Flüchtlinge im Burgenland zur Verfügung. Die Hilfsbereitschaft ist enorm. Insgesamt betreut die Caritas zehn Notquartiere im Landesnorden und vier im Süden und ermöglicht so 612 Notschlafstellen für Flüchtlinge.

„Die Hilfsbereitschaft in den Pfarren ist überwältigend. Wir danken allen, die sich in den letzten Tagen und Wochen für die Flüchtlinge eingesetzt haben, herzlichst für ihren großartigen Einsatz! Das hilft uns in so einer schwierigen Situation enorm“, freut sich Caritas Direktorin Edith Pinter.

Die Caritas koordiniert die Hilfe vor Ort, stellt Lebensmittel und Sachspenden zur Verfügung und berät in rechtlichen Fragen. Maria Pöplitsch organisiert einen reibungslosen Ablauf in den Notquartieren im ganzen Burgenland, im Süden wird sie von Diakon Willi Brunner unterstützt. Maria Pöplitsch lobt vor allem die gute Zusammenarbeit mit der Polizei, die sich um die Zuteilung und den Transport der Flüchtlinge in die Notschlafstellen kümmert. „Die Flüchtlinge haben oft große Angst und stehen unter Stress, wenn sie in unseren Notquartiere ankommen. Wenn sie sich verabschieden, sieht man dann die große Dankbarkeit in ihren Augen“, schildert Maria Pöplitsch ihre Erlebnisse.

In Jennersdorf kümmern sich Dechant Norbert Filipitsch und Diakon Willi Brunner um die Betreuung der Flüchtlinge. An drei Tagen war die Arche in Jennersdorf ein vorübergehendes Zuhause für insgesamt 200 Flüchtlinge. Über 40 Freiwillige der Pfarre und des Borg Jennersdorf halfen. „Wir haben eine Verantwortung als Menschen und noch mehr als Christen, diesen Menschen auf der Flucht zu helfen und ihnen Schutz zu geben“, erklärt Diakon Willi Brunner aus Jennersdorf. So denken auch viele andere Pfarren.

So wie in Jennersdorf helfen auch in den anderen Notquartieren viele Jugendliche bei der Betreuung und Versorgung der Flüchtlinge. Bis zu 50 Freiwillige sind jeweils in den Notquartieren vor Ort. Aus den Gemeinden kommt Unterstützung durch Sachspenden, wie Kleidung oder Nahrungsmittel. Weitere Hilfe kommt von Pfarren, die zurzeit keine Quartiere für Flüchtlinge haben.

Aktuell stehen in den Pfarrheimen im Norden in Apetlon, Gattendorf, Illmitz, Nickelsdorf, Zurndorf und im Süden in Jennersdorf, Mogersdorf, Stegersbach und Deutsch Kaltenbrunn Notquartiere zur Verfügung. In Mönchhof und Frauenkirchen sind in den Klöstern Schlafstätten geschaffen worden. Im Caritas Haus St. Nikolaus in Neusiedl ist ebenfalls Platz für Flüchtlinge. In Eisenstadt sorgte Pfarrer Pater Erich für Schlafplätze im Dompfarrzentrum. Hier werden auch zwei Mal wöchentlich Sachspenden an die Flüchtlinge verteilt. Auch im Haus der Begegnung wurden Flüchtlinge untergebracht. Gräfin Sabine Schöller-Lamberty organisierte Notschlafstellen für Flüchtlinge im Schloss Königshof.

Sie wollen helfen?

Spenden für winterfeste Quartiere werden dringend benötigt:

Caritas Flüchtlingshilfe 2015

IBAN AT34 3300 0000 0100 0652, BIC RLBBAT2E

 

Mehr Informationen auch unter: www.caritas-burgenland/flucht oder auf www.facebook.at/caritasbgld

 

Kontakt Maria Pöplitsch

Koordinationsstelle Caritas Burgenland

Mobil: 0676 / 78 06 754