Miklos wäre gerne Fußballer

03.03.16 / 09:38

Das ist die Geschichte von Miklos. Einem kleinen Buben aus Siebenbürgen, der dringend Therapien braucht. Gleich nach der Geburt lautete die Diagnose „Hydrozephalus und Querschnittslähmung“. Drei Worte, die das Leben der gesamten Familie radikal veränderten.

Miklos verbrachte die ersten Jahre seines Lebens in Spitälern und Rehazentren. Trotzdem verschlechterte sich sein Zustand. Es fiel ihm schwer zu akzeptieren, dass er anders ist, als die anderen Kinder. Dass er beim Fußballspielen nicht im Tor stehen kann, sondern als Zuschauer im Rollstuhl sitzen muss.

Wie sehr hat es ihn wohl getroffen, als seine Mutter die Familie verließ? Dazu kam noch der Frust in der Schule. All das ist für den 10-Jährigen schwer zu ertragen. Trotzdem ist er ein geselliges, optimistisches Kind geblieben.

Das mobile Therapieteam der Caritas in Rumänien kommt zu Miklos nach Hause und hilft ihm seine Stärken zu entwickeln, gesund zu denken und gibt ihm das Selbstvertrauen, um sich von anderen verstanden und akzeptiert zu fühlen. Ohne diese Hilfe wäre seine Oma, die sich jetzt um ihn kümmert, hilflos und überfordert. Denn Oma hat wenig Geld und kein Auto und könnte sich die Therapien für Miklos nicht leisten.

Miklos ist eines von vielen Kindern mit Behinderung in Rumänien. Jedes dritte Kind lebt noch dazu in Armut. In der ländlichen Gegend rund um Blaj, die durch die Schwermetallindustrie sehr belastet ist, werden besonders viele Kinder mit Behinderungen geboren. Dort ist die Armut auch besonders groß.

Die Caritas Burgenland sammelt für dieses Hilfsprojekt, in dem 100 arme Kinder mit Behinderung mobil mit Therapien und Rehabilitationsmaßnahmen betreut werden. Durch Ihre Spende haben Kinder wie Miklos eine Chance auf die Linderung ihrer Leiden.

Mit 10 Euro ermöglichen Sie Kindern wie Miklos eine Therapieeinheit mit drei Fachleuten des Mobilen Therapieteams der Caritas.