Europas Sorgenkinder

08.02.17 / 16:17

Jedes dritte Kind in Rumänien lebt in extremer Armut! Ihre Eltern sind meist ohne Ausbildung und ohne Arbeit. Denn wer kann, der geht und sucht neue Perspektiven in der Stadt oder im Ausland. Zurück bleiben die, die sich kaum selbst zu helfen wissen. Die Caritas bittet im Rahmen ihrer Kinder-in-Not-Sammlung um Spenden für ihre Hilfsprojekte.

 

Hunderttausende sind auf die Straße gegangen, um gegen die Korruption zu demonstrieren. Eines der rumänischen Übel, das auch die höchsten Armutszahlen innerhalb Europas bedingt. Die Menschen verdienen zwischen 300 und 500 Euro. Im Monat! Und das bei Preisen für Grundnahrungsmittel, Strom oder Benzin, die um nichts den Preisen in Österreich nachstehen.

 

Mit Hilfe burgenländischer Spenden erhalten die Ärmsten der Armen Hilfe durch die Caritas: Das mobile ReHa-Team der Caritas Blaj, bestehend aus PhysiotherapeutInnen, PsychologInnen und ÄrztInnen, ist in 27 Dörfern im Zentrum Rumäniens unterwegs und behandelt an die 100 schwerst behinderte Kinder.

 

„Die Lebensumstände dieser Kinder und ihrer Familien – mitten in einem EU-Land - haben mich sehr betroffen gemacht. Mein Besuch vor Ort hat mir aber auch aufgezeigt: Unsere Hilfe kommt an und macht das Leben von 100 Kindern in Not wieder um Vieles lebenswerter. Wir wollen daher so vielen Sorgenkindern wie möglich im ärmsten Land Europas durch das mobile ReHa-Team der Caritas weiter helfen und dieses Projekt mit der tatkräftigen Unterstützung aus dem Burgenland fortsetzen“, erklärt die Caritas Direktorin, Edith Pinter, und hofft daher auf rege Teilnahme an der Kirchensammlung.

 

Sie wollen helfen?

 

Sammlung in den burgenländischen Pfarren: 5. oder 12. März

Spendenkonto: AT34 3300 0000 0100 0652

Kennwort: Kinder in Not 2017