Einmal am Tag satt werden

19.02.19 / 16:41

Cristina bekommt Mittagessen im Caritas Kinderzentrum in Cenade, Rumänien.

Rumänien. Ein Land zwischen EU-Vorsitz und Schattenwirtschaft, zwischen Korruption und bitterer Armut. Im zweitärmsten Land Europas hausen Menschen oft dichtgedrängt in zwei Zimmern ohne Heizung, ohne fließend Wasser und ohne Strom.

Armut ist nicht lustig. Auch nicht für Kinder, die nichts anderes kennen, als ihre kleine, armseelige Welt. Der Mangel an Nahrung und Hygiene macht krank. Der Mangel an Fürsorge lässt sie den Glauben verlieren und resignieren. Der Mangel an Bildung macht sie für die Zukunft chancenlos. Ihre Eltern arbeiten als Taglöhner, sammeln Müll oder betteln.

Einfach wie vor 100 Jahren

Reih an Reih stehen die Ein-Zimmer-Häuschen in Cenade, einem 1.000-Seelen-Dorf in Siebenbürgen. Es gibt kein Bad, also auch kein warmes Wasser. Geheizt und gekocht wird meist mit einem Holzofen. Wenn das Brennholz nicht mehr reicht, wird Müll verbrannt, der qualmt und stinkt. Das Plumpsklo steht im Hinterhof.

Hilfe in den Caritas Kinderzentren

„Hier ist es schön warm, es gibt warmes Essen und Maria hilft mir bei den Hausaufgaben!“, erzählt Cristina. Die 8-Jährige kommt gerne in das Caritas Kinderzentrum. Das Essen ist einfach, aber gesund. Manche der Kinder haben hier zum ersten Mal den Luxus einer Dusche erfahren. Maria ist eine der Sozialassistentinnen in den vier Caritas Kinderzentren in Siebenbürgen: „Ein Schulabschluss öffnet unseren Kindern die Tür in eine bessere Zukunft!“

 

So helfen Sie Cristina und den anderen Kindern im Kinderzentrum

EUR 20 für ein Hygienpaket mit Seife, Zahnputzzeug und Waschmittel

EUR 30 für Schulmaterial in den Kinderzentren

EUR 50 für 30 warme Mahlzeiten/Lernbetreuung/Förderung im Kinderzentrum