Was kostet Luisas Leben?

30.07.19 / 15:00

Caritas Helferin Julia Widlhofer im Caritas Ernährungszentrum in der DR Kongo.

Luisa schwebte in Lebensgefahr bevor sie ihre Mutter ins Caritas Ernährungszentrum brachte.

Julia Widlhofer sah viele unterernährte Babys in den Ernährungszentren der Caritas in Kinshasa/DR Kongo. Hier lernte die junge Mattersburgerin auch Baby Luisa kennen.

Hungrig geboren
„Sie war so leicht wie eine Puppe und so zart, dass ich ihre Körpermitte mit meinen Händen fast gänzlich umfassen konnte!“, erinnert sich Julia Widlhofer. Für ein Jahr war sie viel zu klein und viel zu dünn! Die Bilder von dem halb verhungerten Baby haben sich in Julias Gedächtnis gebrannt: „Meine Nichte ist jünger als Luisa, wiegt aber mit 10 Kilo doppelt so viel!“

Kein Geld für medizinische Hilfe
Als man Luisa damals zur Caritas brachte, hatte sie Tuberkulose und hohes Fieber. Die Wasseransammlungen in Händen und Füßen und ihre blau-lila verfärbte Haut waren deutliche Anzeichen für akute Unterernährung. Ihr Zustand war mehr als kritisch und es bestand nur mehr wenig Hoffnung. „Sie ist eine kleine Portion, aber eine große Kämpferin!“, erinnert sich Schwester Liliane, die Luisa damals mit ihrem raschen Handeln gerade noch retten konnte. Für eine Behandlung im Krankenhaus hätte Luisas Mutter einfach kein Geld gehabt. Allein die notwendige Bluttransfusion für ihre Tochter kostete 13 Dollar – Geld, dass für eine alleinerziehende Mutter aus einem Armenviertel ein wahres Vermögen ist.

Hilfe dank burgenländischer Spenden
In drei Monaten wird es der kleinen Luisa wieder besser gehen. „Der Spezialbrei, mit dem sie wieder aufgepäppelt wird, kostet 10 Euro für ein ganzes Monat. In Österreich kostet ein Kilo Kaffee oft mehr. Das ist doch wirklich nicht viel, um das Leben von einem Kind zu retten!“, ist die junge Mattersburgerin überzeugt. In den vier Caritas Ernährungszentren werden jährlich über 2.000 Babys wie Luisa - auch dank burgenländischer Hilfe – vor dem Verhungern bewahrt und wieder aufgepäppelt. Die Caritas bittet auch Sie um Spenden für eine Zukunft ohne Hunger.

Julia im Caritas Ernährungszentrum

Hier erfahren Sie mehr!

Hier werden hungernde Babys dank Spenden wieder aufgepäppelt.

So können Sie helfen

10 Euro kostet ein nahrhafter Babybrei für 1 Monat
25 Euro kostet Saatgut & Werkzeug für eine Bäuerin
40 Euro kostet eine Ziege, die das Auskommen einer Familie sichert