Kerzenlicht – nicht immer romantisch!

21.11.19 / 14:23

Person hält Pappschild in die Höhe auf dem steht "Resi, 81, Mindestpensionistin"

„Ein kleines Zimmer – das reicht mir schon! Hauptsache es ist schön warm und ich muss nicht frieren!“, wünschte sich Frau Resi.

Die zarte Dame ist 81 Jahre alt, auf einem Auge blind, herzkrank und der Schreck, beinahe obdachlos auf der Straße gelandet zu sein, sitzt ihr noch heute in den Knochen.

„Dass ich daheim bleib und mich um den Haushalt und das kranke Kind kümmere, war immer klar. Das war halt damals so“, erinnert sich Resi.

Doch dann starb ihr Mann. Als Witwe stand sie mit ihrem Sohn, der im Rollstuhl sitzt, alleine da. Mit ihrer kleinen Pension, der Kreditrückzahlung für das Haus und den Fixkosten, blieben ihr keine 400 Euro zum Überleben.

Heizen oder Essen?
Das Heizen musste sie sich schon öfter vom Mund absparen, aber irgendwie sei es sich immer noch ausgegangen. Doch dann musste sie mehrere Wochen ins Spital. Ihr Herz war schon müde geworden. Wieder zu Hause, waren Strom und Heizung abgedreht. In Decken eingehüllt und frierend saß sie mit einer Kerze in der Küche.

Delogierung verhindert!

Die Sozialberaterin der Caritas fand noch rechtzeitig für alle eine gute Lösung. Heute wohnt Frau Resi in einem betreuten Wohnheim. Auch ihr Sohn fand ein neues Zuhause in einer Behinderteneinrichtung. Dem alten Haus weint die Mindestpensionistin keine Träne nach, denn jetzt hat sie es gemütlich warm und nette Menschen kümmern sich um sie.

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