Ein lautloser Schrei nach Hilfe

22.07.20 / 14:16

Georgette mit ihrem Baby in der DR Kongo

Hochburg des Sexuellen Terrors/ In der DR Kongo sind Vergewaltigungen eine Kriegswaffe.

In diesem Land lebt eines der vielen Opfer – Mademoiselle Georgette – ein taubstummes, 17-jähriges Mädchen. 

Die junge Mutter lehnt apathisch im Stuhl, das Baby auf dem Schoß. Sie ist taubstumm. Kein Schrei kam bei den zahllosen Vergewaltigungen über ihre Lippen. Schwanger, krank an Leib und Seele wurde sie ausgesetzt. Mühsam fand sie wieder den Weg nach Hause. In der Baracke ihrer Mutter leben jetzt 11 Menschen und ein Baby.


Die Quellen sind versiegt

Früher backte Georgettes Mama kleine Brötchen, stapelte sie auf einem wackeligen Holzkarren und zog damit durch die Straßen. So hielt sie die Familie mehr schlecht als recht über Wasser. Seit der Corona-Krise ist auch diese kleine Quelle versiegt. Ihre Mutter kann sie nicht mehr unterstützen, das kranke Mädchen ist am Verhungern und das Baby schreit vergeblich nach der Brust. Geld, um Milch für die Kleine zu kaufen gibt es auch nicht mehr.

 

Der Hunger ist größer

Die Corona-Krise hat es den HelferInnen nicht leichter gemacht. Durch das Ausgehverbot können die Bauern und Handwerker ihre Waren nicht auf den Markt bringen. Das Einkommen und die Lebensmittel fehlen. Zugleich ist der Preis für Grundnahrungsmittel deutlich gestiegen. Eine ausweglose und fatale Situation für die Ärmsten der Armen. Sie können nicht auf Erspartes zurückgreifen und Hunger macht sich in den Hütten breit und die Angst vor Ansteckung wird verdrängt.

Georgette und ihre Familie hoffen auf die Hilfe der Caritas: „Sie waren die einzigen, die uns bis jetzt geholfen haben. Sie haben Lebensmittel gebracht und Medikamente!“

 

DR Kongo

Genozid, Kindersoldaten, Vergewaltigung als Kriegswaffe, Folter und Mord sind grausamer Alltag in der DR Kongo, einem Land, dass nicht umsonst „das blutige Herz Afrikas“ genannt wird. Die Corona-Krise macht den täglichen Kampf ums Überleben noch schwerer.

Opfer sind meist Frauen und Kinder. Hilfe tut Not.

 

So können Sie helfen:

  • Mit 20 Euro erhält eine Familie im Senegal Nahrungsmittel für einen Monat und wird umfassend über Covid-19 und Hygienemaßnahmen informiert.
  • Mit 20 Euro sichern Sie den lebensnotwendigen Spezialbrei für drei Monate für ein Kind in Afrika.
  • Mit 40 Euro spenden Sie eine Ziege, die das Auskommen einer ganzen Familie sichert.

Jetzt helfen!