„Was haben wir uns geschämt!“

11.11.20 / 14:32

Kleines Kind mit Einkaufswagerl im Supermarkt

„Liebes Christkind! Meine Eltern haben gesagt, dass du mir heuer keine Geschenke bringen kannst. Ist es auch Geschenk, wenn du Mama und Papa wieder glücklich machst? Dein Lukas“

Der kleine Lukas versteht nicht, warum seine Eltern traurig sind. Die junge Familie ist doch seit Frühling immer zusammen. Doch das Beisammensein hat er sich schöner vorgestellt. Die Stimmung in der Familie wird auch von Tag zu Tag gedrückter. Lukas‘ Eltern waren selbständig und organisierten Veranstaltungen für Kinder. Seit dem ersten Lockdown im März sind sie arbeitslos.

 

Von der Mittelschicht ins soziale Abseits

Zuerst machten sich die Eltern gegenseitig Mut. Doch die Realität holte sie schnell ein: keine Buchungen, keine Veranstaltungen, kein Einkommen. Von heute auf morgen war alles anders. Bereits im Sommer konnten sie die Miete nicht mehr bezahlen. „Was haben wir uns geschämt! Nie im Leben hätten wir gedacht, dass wir jemals auf Unterstützung der Caritas angewiesen sind. Das Geschäft lief ja immer gut“, erzählt Lukas‘ Mama. Sie öffnet ihre dünne Geldbörse und zückt die letzten 20 Euro. Mehr bleibt der Familie nach Abzug der Fixkosten am Ende des Monats nicht übrig „Den letzten ersparten Cent musste unser Sparschwein schon vor Wochen ausspucken.“ In ihrer Verzweiflung suchten sie Rat bei der Caritas Sozialberatung und fanden Hilfe in letzter Sekunde.

Nun geht es darum, der jungen Familie in dieser schwierigen Zeit über die Runden zu helfen. Dank der Unterstützung der Caritas muss Familie S. an Weihnachten nicht auf der Straße stehen und kann den Heiligen Abend zumindest in ihrem eigenen Wohnzimmer verbringen.

 

1.000 Einkaufswagerl gegen akute Not

Füllen wir mit Hilfe von Spenden 1.000 Einkaufswagerl mit Lebensmitteln und helfen wir BurgenländerInnen in Not! Mit einer Spende von 40 Euro kann die Versorgung einer Familie wie der von Lukas und seinen Eltern für eine Woche gesichert werden. 

 

Corona macht nicht nur krank 

Caritas Direktorin Edith Pinter warnt vor einer sozial kalten Adventzeit:

„Corona reißt bereits Familien aus der Mittelschicht in existenzielle Not. Das Modell, von einem Gehalt wird gelebt und mit dem zweiten wird der Wohnkredit abbezahlt, funktioniert durch die steigende Arbeitslosigkeit nicht mehr. Gerade jetzt im zweiten Lockdown wollen wir BurgenländerInnen in Not nicht im Stich lassen.“

Spenden Sie ein Einkaufswagerl