„Ich möchte einmal Lehrerin werden!“

15.02.21 / 09:20

Florentina beim Homeschooling mit ihrem Tablet

Foto: Caritas

Keine Schule, kein gemütliches Zuhause, kein warmes Essen. Die Corona-Krise hat die Kluft zwischen Arm und Reich noch verschärft. Für Kinder ist diese Situation noch deutlicher zu spüren.

Florentina ist eines dieser Kinder

Die 10-jährige Florentina wohnt in einem heruntergekommenen Häuschen in der ländlichen Gegend in Siebenbürgen in Rumänien. Keine Wasserleitung, keine Gasleitung, geheizt wird mit Holz. In dem einzigen Zimmer kocht ihre Mama mit dem alten Holzofen, während sich Florentina mit ihren zwei Geschwistern den Tisch teilt und lernt. Einkommen hat die Familie kaum, der Stiefvater ist Tagelöhner am Bau. Genügend zu essen für die ganze Familie gibt es nicht jeden Tag.

Florentinas Traum als Lehrerin

Wie wichtig Bildung ist, weiß die 10-Jährige schon heute. Sie will einmal Kindern das Lesen und Schreiben beibringen. Florentina war daher sehr traurig, dass sie nicht mehr in die Schule gehen konnte. Normalerweise kommt Florentina nach der Schule ins Caritas Kinderzentrum zum Lernen. Doch die Corona-Regelungen der Regierung zwangen auch das Zentrum zum Schließen. Dank der Caritas hat sie dann während des Lockdowns ein Tablet mit Internet bekommen und konnte so am Homeschooling teilnehmen. Sonst hätte sie monatelang die Schule und ihre Chance auf Bildung verpasst.

So hilft die Caritas

Florentina bekommt Unterstützung beim Homeschooling von BetreuerInnen der Caritas. Damit die ganze Familie genügend zu essen hat, hilft die Caritas vor Ort auch mit regelmäßigen Nahrungsmittelpaketen und Hygienemitteln. Bildung ist die Zukunft von Kindern wie Florentina. Und Florentina kann weiterträumen von ihrer Karriere als Lehrerin.

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