Erneutes Erdbeben in Nepal: Helfen Sie jetzt!

17 Tage nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal hat ein weiteres gewaltiges Beben den Himalaya-Staat erschüttert. Das Epizentrum befand sich nahe des Mount Everest Basislagers, 68 Kilometer westlich der Stadt Namche Bazar. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte hatte das Beben eine Stärke von 7,1. In Kathmandu liefen die Menschen in Panik auf die Straße. Zu spüren war das Beben auch im nördlichen Indien und der Hauptstadt Neu Delhi. 

Am 25.4. wurde Nepal von einem schweren Erdbeben der Stärke 7,8 erschüttert. Bislang wurden mehr als 7.000 Tote und 14.000 Verletzt gezählt. Mehr als 500.000 Häuser wurden zerstört. Mehr als 3 Millionen Menschen sind auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen, davon brauchen bereits jetzt 1.4 Millionen Menschen dringend Unterstützung.

"Die Erdbebenkatastrophe hat eines der ärmsten Länder der Welt getroffen. Die internationale Gemeinschaft ist angesichts dieser humanitären Katastrophe gefordert, wir werden die Menschen nicht im Stich lassen", so Caritas Auslandshilfe Generalsekretär und Nachbar in Not-Vorstandsvorsitzender Christoph Schweifer.

Zwei österreichische Caritas Katastrophenhelfer unterstützen die Nothilfe vor Ort.

 

Die Caritas bittet dringend um Spenden für die Opfer des Erdbebens in Nepal:

Helfen Sie den Menschen in Nepal, schicken Sie ein Nothilfepaket! Ein Paket mit Zeltplanen und Decken kostet 39 Euro, ein Lebensmittelpaket mit Reis, Bohnen und Kartoffeln 36 Euro.

Caritas Spendenkonto:
Raiffeisenlandesbank
IBAN: AT34 3300 0000 0100 0652
BIC: RLBBAT2E
Kennwort: Erdbeben Nepal

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Caritas Mitarbeiterin Judith Stemerdink-Herret erlebt das zweite Beben vor Ort

"Wir haben alle gezittert, viele haben geweint." Die österreichische Caritas-Helferin Judith Stemerdink-Herret hat das neue schwere Erdbeben im Stadtzentrum von Kathmandu miterlebt. "Es war wirklich heftig und beängstigend. Ich habe gerade in einem Zelt im Hof Mittag gegessen, als wir es gespürt haben. Im Büro ist unser Erdbebenalarm losgegangen. Wir sind dann alle durch das Tor nach draußen gelaufen, es war schwierig, einen offenen Bereich in den engen Gassen zu finden. 20 Personen standen dann draußen, um uns herum die hohen Häuser, wir hatten Angst, dass sie einstürzen. Alle waren fürchterlich nervös und ängstlich." 

 

Die Caritas-Mitarbeiter befanden sich auch knapp eine Stunde nach dem Erdbeben weiterhin im Freien. "Es hat schon mehrere Nachbeben gegeben." Riskant sei es auch, im Schatten Schutz zu suchen, weil solche Flächen im Normalfall nahe bei Mauern und Wänden seien. Man müsse überlegen, "gehe ich rein auf die Toilette oder Wasser holen und riskiere mein Leben?", sagte Stemerdink-Herret.

"Alle Menschen versuchen, ihre nächsten Angehörigen zu erreichen", sagte Stemerdink-Herret. In den ersten Minuten nach dem Beben hätten weder Telefon noch Internet funktioniert.

So hilft die Caritas

Die Caritas Österreich hat die erste Nothilfe auf 525.000 Euro aufgestockt. 
Die Nothilfe des internationalen Caritasnetzwerkes  läuft auf Hochtouren: Insgesamt erhalten 20.000 Haushalte oder 100.000 Menschen dringend benötigte Nothilfe. 10.000 Hygienekits, 2.000 Zeltplanen, 16.700 Wasseraufbereitungstabletten, 3.200 Kübel sowie 40.000 Stück Seife werden von der Caritas Nepal aktuell verteilt.

Zelte und Plastikplanen, Lebensmittel, Wasserreinigungstabletten und Hygieneartikel werden weiterhin dringend gebraucht.


Mit einer Patenschaft für Katastropheneinsätze ermöglichen Sie rasche und unbürokratische Hilfe im Katastrophenfall
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  • 1.4 Millionen Menschen sind auf Nahrungsmittelhilfe angewiese. Davon leben 750.000 Menschen in der Nähe des Epizentrums in schlechten Wohnverhältnissen. © Caritas Internationalis

    1.4 Millionen Menschen sind auf Nahrungsmittelhilfe angewiese. Davon leben 750.000 Menschen in der Nähe des Epizentrums in schlechten Wohnverhältnissen. © Caritas Internationalis

  • Die nepalesische Regierung hat den Ausnahmezustand für die betroffenen Gebiete ausgerufen und offiziell um internationale Unterstützung angesucht. © Caritas Internationalis

    Die nepalesische Regierung hat den Ausnahmezustand für die betroffenen Gebiete ausgerufen und offiziell um internationale Unterstützung angesucht. © Caritas Internationalis

  • Vor Ort werden dringend Nahrungsmittel, Wasserreinigungstabletten, medizinische Zelte, Medikamente, chirurgische Ausrüstung und Güter des täglichen Bedarfs benötigt. © Caritas Australia

    Vor Ort werden dringend Nahrungsmittel, Wasserreinigungstabletten, medizinische Zelte, Medikamente, chirurgische Ausrüstung und Güter des täglichen Bedarfs benötigt. © Caritas Australia

  • Die Caritas verteilt Lebensmittelpakete mit Reis, Bohnen, Linse, Salz und Tee.

    Die Caritas verteilt Lebensmittelpakete mit Reis, Bohnen, Linse, Salz und Tee.

  • Es werden 10.000 Hygienekits, 2.000 Planen, 16.700 Wasseraufbereitungstabletten sowie 40.000 Stück Seife verteilt. © Jake Lyell/Catholic Relief Services

    Es werden 10.000 Hygienekits, 2.000 Planen, 16.700 Wasseraufbereitungstabletten sowie 40.000 Stück Seife verteilt. © Jake Lyell/Catholic Relief Services

  • 15.000 Familien erhalten Planen und Zelte und müssen nun nicht mehr ungeschützt unter freiem Himmel im Regen schlafen. © Jake Lyell/Catholic Relief Services

    15.000 Familien erhalten Planen und Zelte und müssen nun nicht mehr ungeschützt unter freiem Himmel im Regen schlafen. © Jake Lyell/Catholic Relief Services