Hausleitung im Caritas Altenheim berät Interessierte

Tipps gegen Vergesslichkeit

Am Ende bleibt die Zärtlichkeit

Die Alzheimer Krankheit entwickelt sich bei jedem Menschen ein bisschen anders. In der letzten Phase kann es passieren, dass der Patient selbst seine nächsten Angehörigen nicht mehr erkennt, bettlägrig wird und sich nicht mehr artikulieren kann.

 

Tipp #4

von DGKP Karin Baumgartner, MSc, Hausleitung im Caritas Haus Lisa in Deutschkreutz

Die Pflege in dieser Phase ist für jeden Angehörigen sowohl physisch als auch psychisch ein Grenzgang. Auch wenn es Ihnen schwer fällt: Lernen Sie Hilfe anzunehmen. Nutzen Sie Ihre Kraft für den Abschied.

Eine Tür zum WC steht offen. Auf der Tür klebt das Schild "WC".

Wo ist das Klo?

Inkontinenz hat verschiedene Ursachen. Oft verlieren die KlientInnen die Orientierung in der eigenen vertrauten Umgebung und finden den Weg zur Toilette nicht mehr oder zu spät.

 

Tipp #3

von DGKP Beatrix Benkö, Hausleitung im Caritas Haus Elisabeth in Rechnitz

Beschriften Sie die wichtigsten Türen wie WC und Bad mit großen bunten Buchstaben, um Orientierung zu schaffen. Passiert etwas – fragen Sie nicht nach dem Warum. Sie wecken damit nur Aggressionen. Nehmen Sie Angriffe oder Beschuldigungen nicht persönlich.

Detailaufnahme von einem Mantel mit einem Symbol

Wem gehört dieser Mantel?

Vom letzten Besuch im Café kam man mit einem fremden Mantel nach Hause. Es kostet viel Zeit und detektivische Kleinarbeit, um den wahren Besitzer dann ausfindig zu machen.

 

Tipp #2

von DGKP Andrea Gunesch, Hausleitung im Caritas Haus St. Nikolaus in Neusiedl am See

Kennzeichnen Sie  alle Kleidungsstücke mit einem netten Symbol. Das erspart so manches Telefonat. Helfen Sie dem Patienten bei der Orientierung: Strukturierte Tagesabläufe mit regelmäßigen Fixpunkten, wie einem Spaziergang, einem Besuch im Café oder bei Freunden helfen, soziale Kontakte zu pflegen.

Die verlorenen Hausschlüssel

Für DemenzpatientInnen können Schlüssel zu einer Nervenzerreißprobe werden, wenn sie einmal wöchentlich verloren gehen. Entweder findet man sie an den unwahrscheinlichsten Plätzen oder man wird Stammkunden beim Schlüsseldienst.

 

Tipp #1

von DGKP Julia Hruby, Hausleitung im Caritas Haus St. Martin in Eisenstadt

Der Schlüssel kommt an ein Schlüsselband und wird an der vorderen Gürtelschlaufe des Hosenbunds fixiert. So befestigt kann man ihn sowohl in die Tasche stecken, als auch die Türen aufsperren. Und er kann nicht verloren gehen!