Wasser aus der Decke für Miklos

Miklos

 

 

„Ich habe kein Auto und kein Geld. Wie soll ich meinen Miklos wöchentlich in ein ReHa-Zentrum nach Hermannstadt bringen? Das schaffe ich doch nicht!“, erzählte seine Großmutter der Caritas Direktorin Edith Pinter, als diese im vorigen Sommer das Hilfsprojekt persönlich in Augenschein nahm und einige der betroffenen Familien besuchte.

„Bei jedem Besuch bin ich auf´s Neue schockiert, dass in unserem modernen Europa Kinder unter so ärmlichen Verhältnissen aufwachsen müssen“, zeigt sich die Caritas Direktorin erschüttert.

Seit diesem Sommer ist aber viel geschehen. Die Hilfe, die hier so dringend gebraucht wird, kommt an. „Ich bin tief beeindruckt, wie professionell das Caritas ReHa-Team oft unter wirklich sehr, sehr schwierigen Bedingungen die Kinder behandelt und die Familien einfühlsam berät“, schildert die Caritas Direktorin.

Und wie geht es Miklos, dem 10-jährigen Buben, der so gerne Fußball spielen würde?

Miklos ist seit seiner Geburt querschnittsgelähmt und sitzt im Rollstuhl. Seine Mutter hat ihn verlassen und jetzt kümmert sich die Oma um das Kind. Wegen seines offenen Rückens musste er kürzlich ins Spital. Ein Aufenthalt, den er unheimlich genoss. Denn: „Im Spital kommt das Wasser aus der Decke, ganz warm!“, schilderte er ganz begeistert der Caritas Direktorin. Für ein Kind, das ohne Warmwasser und Bad aufwächst, war die tägliche Dusche im Krankenhaus ein wahrer Luxus.

Mit Hilfe der Caritas wurde bei Miklos zuhause ein kleines Bad installiert und er freut sich täglich auf seine Dusche. Das ReHa-Team der Caritas hilft Miklos seine Stärken zu entwickeln, gesund zu denken und gibt ihm das Selbstvertrauen, um sich von anderen verstanden und akzeptiert zu fühlen. Er wird nie Fußball spielen können, aber die regelmäßigen Therapien verringern seine Schmerzen und machen sein Leben leichter und lebenswerter.

Mit 10 Euro ermöglichen Sie Kindern wie Miklos eine Therapieeinheit mit drei Fachleuten des mobilen Caritas ReHa-Teams.