Doppelte Not: Hunger und Covid-19

„Wenn unsere Tiere sterben, dann sterben auch wir!“

klagen die Viehbauern in Marsabit, Kenia.

Eine Folge von Katastrophen trifft die Region. der Dürre folgt die Flut, neben Malaria und Cholera kommt nun Covid-19 dazu. Und die schlimmste Heuschreckenplage seit 70 Jahren vernichtet die Vegetation und somit die Nahrungsmittel für Mensch und Tier.

80 Prozent der Menschen leben von der Viehzucht. Riesige Heuschreckenschwärme haben innerhalb von Tagen ganze Landstriche leergefressen und so die Nahrungsgrundlage für Vieh und Menschen auf Monate hin vernichtet.

Sie können helfen

  • Mit 20 Euro erhält eine Familie in Kenia Nahrungsmittel für einen Monat und wird umfassend über Covid-19 und Hygienemaßnahmen informiert.
  • Mit 20 Euro sichern Sie den lebensnotwendigen Spezialbrei für drei Monate für ein Kind in Afrika.
  • Mit 40 Euro spenden Sie eine Ziege, die das Auskommen einer ganzen Familie sichert.

Erstmals seit Jahren nimmt der Hunger wieder zu

Die Märkte sind auf Grund der Corona-Pandemie geschlossen. Die kleinen Bauern können daher die Früchte ihrer Arbeit nicht verkaufen, die Ware verdirbt zum Teil.

Dieser Engpass führt natürlich zu steigenden Preisen für Nahrungsmittel.

Gleichzeitig gibt es durch den Lockdown auch weniger Arbeit und so auch weniger Einkommen.

Die Situation hat sich in manchen Teilen Afrikas dramatisch zugespitzt. 

 

Burgenländische Hilfsprojekte in der DR Kongo

Krieg, Terror und Zerstörung haben aus einem rohstoffreichen Land ein Armenhaus gemacht.

Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung in der Demokratischen Republik Kongo sind mangelernährt. Vor allem Kinder unter fünf Jahren sind betroffen. Die Caritas Burgenland unterstützt seit vielen Jahren zwei Hilfsprojekte in der DR Kongo.

So hilft die Caritas in der DR Kongo

  • Im Armenviertel Malweka in Kongos Hauptstadt werden jährlich um die 600 unterernährte Babys im Ernährungszentrum wieder aufgepäppelt und vor dem Verhungern oder den langfristigen Folgeschäden des Hungers gerettet.

  • Im ländlichen Kolwezi wird durch Getreidebanken die nächste Aussaat gesichert. Mit dem Bau von Speichern ist eine längere Lagerung der Ernte möglich. Familien können dadurch besseres Saatgut anbauen.