Augustsammlung
Wir sehen den Hunger. © Elisabeth Sellmeier / Caritas Wien
Eine Zukunft ohne Hunger
Kein Essen. Kein Zuhause mehr. Die Zukunft? Ungewiss. Das ist die Realität für Millionen von Menschen weltweit. Sie leiden unter Hunger, wissen nicht, wie sie ihre Familien versorgen sollen. Und sind zusätzlich häufig von Flucht betroffen oder bedroht.
Südsudan: Multiple Krisen verstärken sich gegenseitig und verschärfen die Not
Extremer Hunger, ein Leben auf der Flucht und eine ungewisse Zukunft prägen auch das Leben von Millionen Menschen im Südsudan, einem der ärmsten Länder der Welt. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung leidet unter akuter Ernährungsunsicherheit, über zwei Millionen Kinder unter fünf Jahren sind von Unterernährung betroffen. Fast jeder Mensch im Südsudan (97,8 Prozent der Gesamtbevölkerung) konnte sich 2024 keine gesunden Lebensmittel leisten.
Wie wir gemeinsam helfen
In akuten Notsituationen verteilt die Caritas Nahrungsmittelpakete und sauberes Trinkwasser. So helfen wir rasch und zielgerichtet in vielen Ländern wie im Sudan, in Äthiopien, im Jemen, in Syrien oder aktuell in Nahost, wo es immer wieder zu Hunger kommt. Die Unterstützung durch Hilfsorganisationen wie der Caritas ist oft das einzige Auffangnetz.
Frauen, Kinder und ältere Menschen sind stets besonders von Krisen und Hunger betroffen. Wir versorgen unterernährte Kleinkinder in Babyfeeding-Zentren mit Spezialnahrung und unterstützten ihre Mütter mit Beratung. Ältere Kinder bekommen in Schulen täglich warme Mahlzeiten.
Die Caritas hilft Kleinbauern und -bäuerinnen, ihre Ernten trotz veränderter Wetterbedingungen zu sichern. Wir schaffen innerhalb der Gemeinschaften Bewusstsein für Umwelt- und Ressourcenschutz und organisieren Schulungen in nachhaltiger Landwirtschaft und Diversifizierung der Produkte. Kleinbauern und -bäuerinnen lernen dabei, die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten und Pflanzen biologisch zu düngen.
