Hilfe für Flüchtlinge

Viele ÖsterreicherInnen zeigen sich mit den schutzsuchenden Männern, Frauen und Kindern solidarisch und möchten helfen. Dafür wollen wir Danke sagen und Ihnen die wichtigsten Hinweise geben, wie Sie konkret helfen können.

1. Unterstützen Sie Menschen auf der Flucht mit einer Spende

Die Grundversorgung für Flüchtlinge wird zwar aus Geldern der öffentlichen Hand finanziert, das Geld ist aber sehr knapp bemessen und wir sind daher auf Spenden angewiesen. Zum Beispiel um traumatisierten Kindern zu helfen oder Integrations- projekte und zusätzliche Deutschkurse und zu finanzieren.

Aber auch für die Basisversorgung benötigen wir dringend Unterstützung. Ab einer Spende von 40 Euro an die Caritas schenken Sie eine Übernachtung für einen Flüchtling. Es fehlen noch Matratzen und Bettwäsche. Ab einer Spende von 50 Euro schenken Sie eine Matratze fürs Flüchtlings Notquartier, ab 30 Euro eine Bettdecke, ab 10 Euro ein Kopfkissen.

2. Helfen Sie mit Kleidung oder Gütern des täglichen Bedarfs

Aktuell brauchen wir:

  • eine Küchenzeile
  • einen neuen Herd
  • Küchenutensilien
  • für unsere Schulkinder Buntstifte, Malsachen, Filzstifte, gute Schultaschen, Pinsel, A3 Zeichenblöcke,.....
  • Bettzeug, Kontakt: e.feucht(at)caritas-burgenland.at
  • gut erhaltene Fahrräder für Männer und Frauen (Caritas "Leihservice“)
  • Gartenwerkzeug (Schaufeln, Spaten, Rechen, Scheren, Setzholz, Gießkanne ....) und Samen und alle Arten von Jungpflanzen, Kontakt: b.prochazka@caritas-burgenland.at

3. Helfen Sie mit AsylwerberInnen das Leben zu erleichtern

Wir suchen Freiwillige, die im den Ferien Lernbetreuung machen wollen und/oder mit den AsylwerberInnen diverse Freizeitbeschäftigungen machen wollen (radfahren, Ausflüge, Vereine, die jemanden aufnehmen, Musik, handarbeiten, ....)

Kontakt für Menschen, die freiwillig und engagiert Flüchtlingen im Burgenland helfen wollen

4. Helfen Sie mit die Ursachen vor Ort zu bekämfen

Die Gründe, warum jemand seine Heimat verlässt und in ein anderes Land flüchtet, sind unterschiedlich. Gegen einige Ursachen können wir jedoch vor Ort tätig werden, damit eine Flucht vermieden werden kann. In den ärmsten Regionen der Welt mangelt es den Menschen an langfristiger Ernährungssicherung, Bildung und Perspektiven, weswegen sie oft keine Zukunft für sich in ihrem Land sehen. In unzähligen Projekten setzt sich die Caritas dafür ein, dass Menschen in Not genau dies erhalten: Die Möglichkeit, sich und ihre Familien selbst zu versorgen, eine solide Ausbildung und die Chance auf ein menschenwürdiges Leben. Diese Hilfe können wir jedoch nur mit Ihrer Unterstützung leisten!

Fakten zum Thema Flucht

Fast 60 Millionen Menschen sind derzeit weltweit auf der Flucht - so viele wie seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs nicht mehr.
Wie funktioniert Flucht eigentlich? Was treibt die Menschen dazu ihr Land zu verlassen?

Was ist die "Grundversorgung" und wer kommt für die Kosten auf?

Der Staat Österreich hat sich durch die Unterzeichnung der Genfer Konvention über Flüchtlinge (1955) dazu verpflichtet, asylsuchenden Personen ein faires Verfahren zur Klärung der Asylgründe zu ermöglichen und während der Dauer des Verfahrens für die Deckung der existentiellen Grundbedürfnisse zu sorgen. Die mit 1.5.2004 in Kraft getretene "Grundversorgungsvereinbarung" zwischen Bund und Ländern sieht verschiedene Leistungen für hilfs- und schutzbedürftige AsylwerberInnen und Fremde vor. Schwerpunkte der Leistungen bilden die Verpflegung, Unterbringung und eine Krankenversicherung. Die Gesamtkosten der Grundversorgung werden zwischen dem Bund und den Ländern in einem Schlüssel von 60:40 geteilt. Organisationen wie die Caritas sowie Private betreiben in Österreich im Auftrag des Landes Unterkünfte im Rahmen der Grundversorgung, die Kosten werden von Bund und Land getragen. 

Die finanziellen Mittel, die für die Versorgung von öffentlicher Hand zur Verfügung gestellt werden, sind jedoch kaum ausreichend. Genaue Zahlen entnehmen Sie bitte den FAQs.