Psychotherapie für Flüchtlinge

Das Projekt Interkulturelle Psychotherapie Burgenland (IPB) bietet kultursensible, dolmetscherunterstützte Psychotherapie für Flüchtlinge im Burgenland.

Viele Flüchtlinge, die Krieg, Folter oder Vertreibung erlebt und multiple Verlusterfahrungen gemacht haben, leiden unter schweren traumareaktiven psychischen und psychosomatischen Erkrankungen. Zusätzlich belastend wirken meist schwierige soziale und rechtliche Bedingungen, ein unsicherer Aufenthaltsstatus oder langwierige Asylverfahren.

IPB bietet kultursensible, dolmetscherunterstützte Psychotherapie an und schließt damit eine Lücke im burgenländischen Gesundheitssystem. Die Herausforderung im interkulturellen Therapiesetting besteht darin, den kulturellen Besonderheiten wie z.B. unterschiedlichen Vorstellungen von Krankheit und Behandlung mit Verständnis zu begegnen.

IPB TherapeutInnen haben spezielle Kenntnisse in Bezug auf diese kulturellen Hintergründe ihres Klientels. Um Kommunikation zu ermöglichen, werden im interkulturellen Therapiesetting DolmetscherInnen miteinbezogen.

Therapien finden in folgenden Sprachen statt: Dari, Farsi, Arabisch, Russisch, Englisch, Französisch und Deutsch. Die Behandlungen sind in Eisenstadt und Oberwart möglich (Fahrtkosten werden bei Bedarf übernommen).
Das Angebot richtet sich an AsylwerberInnen, subsidiär Schutzberechtigte und Asylberechtigte (bei genügend Ressourcen).

Gefördert von

Dieses Projekt wird vom AMIF - Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds, BMI - Bundesministerium für Inneres sowie vom Land Burgenland gefördert.