Eunice in ihrem Garten den sie von der Caritas bekommen hat.

© Caritas

Selbstversorgung, um zu überleben

„Die Kinder weinten vor lauter Hunger“, beginnt Eunice zu erzählen. Sie ist Pflegemutter verwaister Geschwister, die ihren Vater nach langer schwerer Krankheit verloren haben. Seither kümmert sich die 46-Jährige um die Kinder und nahm sie bei sich auf. Doch eines war unmöglich: alle satt zu bekommen.

Klima und Corona verschärfen Hunger

Lebensmittel waren aufgrund der Corona-Pandemie noch teurer und am Ende des Tages blieb der Magen der Kinder leer. Mehrmals die Woche nahm Eunice einen holprigen und langen Fußmarsch in den nächsten gelegenen Garten auf. „Der Garten ist einige Kilometer von meinem Dorf Yambio entfernt. Ich versuchte dort selbst etwas anzubauen, um die Kinder wenigstens mit dem Notwendigsten versorgen zu können. Deshalb musste ich sie oft alleine zurücklassen“, schildert Eunice. Aber auch ihre Kräfte neigten sich bald dem Ende zu.

Gärten gegen Hunger

Verzweifelt wandte sich Eunice an eine Caritas Hilfsgruppe, die sie bereits vom Vater der Kinder kannte. Dieser erhielt dort lebensnotwendige Medikamente. Gemeinsam mit anderen Frauen bekam die Pflegemutter einen Garten, Saatgut und Schulungen darüber, wie Lebensmittel nachhaltig angebaut werden. „Vorher wusste ich nicht sehr viel darüber, wie man Gemüse richtig anpflanzt“, berichtet Eunice. Durch den Garten und das Wissen kann sie nun genug produzieren und einen Teil sogar verkaufen. „Davon kann ich Schulgebühren und Kleidung zahlen und die Kinder mit verschiedenen Gemüsearten ernähren“, freut sich Eunice und lächelt den Kindern glücklich zu.

Eunice wünscht sich für die Kinder, dass sie wieder zur Schule gehen können. „Ohne Schule haben sie keine Chancen auf eine gute Zukunft.“ Aufgrund der Corona-Pandemie konnten die Kinder im Südsudan ein ganzes Jahr lang keinen Schulunterricht mehr besuchen. Aber wenigstens gibt es jetzt ausreichend Nahrung.

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