Caritas Mutter-Kind-Einrichtungen
Ein sicheres Zuhause auf Zeit. © Caritas Burgenland
Der Schlüssel zu einem Neuanfang
Die Mutter-Kind-Einrichtungen der Caritas Burgenland in Eisenstadt bieten Familien in belastenden Lebenssituationen ein sicheres Zuhause auf Zeit.
Durch sozialpädagogische und sozialarbeiterische Begleitung unterstützen wir Erziehungsberechtigte und ihre Kinder dabei, Krisen zu bewältigen und schrittweise Stabilität sowie neue Perspektiven zu entwickeln.
Unser Ziel
Unser Ziel ist es, Familien auf ihrem Weg in ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben zu begleiten.Wir stärken vorhandene Ressourcen und unterstützen dabei, diese gezielt zu nutzen. Gemeinsam arbeiten wir daran, Verantwortung zu übernehmen, neue Lebensperspektiven zu entwickeln und den Alltag nachhaltig zu stabilisieren. Im Sinne des Grundsatzes „Hilfe zur Selbsthilfe“ fördern wir Selbstständigkeit, Sicherheit und langfristige Stabilität.
Wohnen in der Mutter-Kind-Einrichtung
Familien erhalten eine möblierte, bezugsfertige Wohnung, in der sie ihren Alltag eigenständig gestalten und ihren Haushalt selbstständig führen. Ergänzend dazu findet eine individuelle sozialpädagogische und sozialarbeiterische Betreuung im Ausmaß von durchschnittlich etwa 15-20 Wochenstunden pro Familie statt – angepasst an den jeweiligen Unterstützungsbedarf.
Betreuungskonzept
Die Betreuung erfolgt mehrstufig und orientiert sich an den individuellen Bedürfnissen der Familien. Jede Familie wird von einer festen Bezugsperson begleitet („One Face to the Client“). Diese fungiert als zentrale Ansprechperson während der gesamten Betreuungszeit. Schwerpunkte der Betreuung sind unter anderem:
- Kindeswohl
- Finanzielle Stabilisierung
- Berufliche Perspektiven
- Gesundheit (psychisch und physisch)
- Alltagsstruktur und Lebensorganisation
Dauer des Aufenthaltes
Der Aufenthalt beginnt mit einer dreimonatigen Probezeit. In weiterer Folge kann die Betreuungsdauer – abhängig vom individuellen Bedarf – bis zu zwei Jahre betragen.
Aufnahmekriterien
Für eine Aufnahme gelten folgende Voraussetzungen:
- Sicherstellung der eigenen Grundversorgung sowie jener der Kinder
- kein akutes Suchtverhalten
- keine akute psychische Erkrankung
- keine akute Gefährdung durch gewalttätige Partner*innen
Aufnahme und Zuweisung
Die Zuweisung erfolgt in der Regel über die Kinder- und Jugendhilfe. Nach einer Anfrage findet ein Erstgespräch mit der Einrichtung und der Klient*in statt. Bei Aufnahme wird auf Basis des Hilfeplans der Kinder- und Jugendhilfe gemeinsam gearbeitet.
Kontakt
Dora Windisch BA
Koordination Caritas Mutter-Kind-Einrichtungen
