Spenden für Kinder in Not
Jedes Kind verdient die Chance auf eine gute Zukunft. Wir helfen. © Shutterstock / C Sharomka
Kleine Herzen. Große Sorgen.
Weltweit wachsen derzeit über 473 Millionen Kinder inmitten von Krieg, Gewalt und Zerstörung auf. Sie verlieren oft ihr Zuhause, geliebte Menschen, ihre Kindheit – und damit die Chance auf eine sichere und gute Zukunft. Denn Krieg, Gewalt und Vertreibung führen häufig zu einem Leben in Armut. Auch wenn der Krieg geht: Die Armut bleibt.
So hilft die Caritas Kindern in Not
Wir nehmen nicht hin, dass Kinder in Armut leben. Darum unterstützen wir Kinder und ihre Familien in Krisengebieten auf allen Ebenen, um den Kreislauf der Armut zu durchbrechen. Weil jedes Kind die Chance auf eine gute Zukunft verdient. 2024 haben wir als Caritas Österreich mit unseren Programmen für Kinder und Jugendliche 102.698 Menschen erreicht. Und unsere Hilfe geht weiter!
mit Lebensmittelpaketen, warmen Mahlzeiten, Bargeldhilfen für Eltern, Notunterkünften, Heizmaterial sowie Kleidung und Bettwäsche. Außerdem stellen wir Hygieneprodukte (wie zum Beispiel Windeln) und sauberes Trinkwasser bereit.
Wir führen Notevakuierungen durch, erstversorgen Straßenkinder, veranstalten Sommercamps, betreuen Kinder psychosozial und schenken ein Stück Unbeschwertheit in sogenannten Child Friendly Spaces und Kinderzentren.
Die Caritas hilft Kindern trotz Krisen und Krieg am Bildungssystem teilzunehmen, etwa mit Schulmaterial, Laptops und Tablets für Online-Schooling, Sprachkursen und Schulmahlzeiten. Außerdem stellen wir Kindern in Regionen, wo Schulen geschlossen sind, Zugang zu sozialen und nicht-formalen Bildungsdiensten zur Verfügung.
Wir sorgen dafür, dass auch Kinder vulnerabler Gruppen etwa Kinder mit Behinderungen in unseren Betreuungen oder Bildungsangeboten teilnehmen können. In Krisengebieten stellen wir etwa den Transport zur Verfügung, wir setzen geschulte Mitarbeiter*innen ein, bieten Training und Awareness für Lehrer*innen und Eltern an und berücksichtigen bei allen Schulen, die wir in Kriegs- und Krisengebieten wiederaufbauen, barrierefreie Zugänge.
Wir schauen, dass Kinder aus schwierigen sozialen Verhältnissen, Kinder mit Behinderungen, Alleinerzieher*innen oder Waisenkinder gut umsorgt werden. Wir vermitteln Pflegefamilien, veranstalten Kreativkurse, psychologische und physiotherapeutische Unterstützung, Kinderbetreuung und individuelle Familienhilfe. Dazu gehört auch Familien zu entlasten, zu stärken und zu unterstützen – bevor sie zerbrechen. Zudem stellen wir Eltern und Familien in Armut Sozialhilfe und Bargeldhilfen zur Verfügung, um der gesamten Familie ein Überleben zu ermöglichen.
Gemeinsam mit Partnerorganisationen stärken wir die Rechte der Kinder in Politik und Öffentlichkeit. Wir unterstützen Kinder, ihre Rechte zu kennen und einzufordern. Außerdem stärken wir unsere Partner bei ihrem Einsatz für Reformen und gesellschaftliche Veränderungen, die den Zugang zu Bildung und Schutz für Kinder verbessern. Hierzu gehören Maßnahmen gegen Kinderarmut, für gleiche Bildungschancen und den Ausbau von Schutzmaßnahmen.
Der stille Hilferuf aus dem Sudan und dem Südsudan
Seit Beginn der Kämpfe im April 2023 zwischen der sudanesischen Armee und den Rapid Support Forces (RSF) wurden über 11,8 Millionen Menschen zur Flucht gezwungen. Rund 860.000 Menschen sind davon aus dem Sudan in den benachbarten Südsudan geflohen, wobei etwa 70% der Vertriebenen Kinder sind.
Vor Ort betreiben wir als Caritas gemeinsam mit unserer Partnerorganisation, der Bishop Gassis Relief and Rescue Foundation (BGRRF), mehrere Schulen. Derzeit unterstützen wir mehr als 6.730 Schüler*innen. Dabei ermöglichen wir nicht nur den Zugang zu Bildung – die Kinder erhalten täglich auch eine warme Mahlzeit und werden von qualifizierten Lehrkräften gefördert. Zudem unterstützen wir Mädchen gezielt in sogenannten Mädchenclubs und setzen uns aktiv gegen Geschlechterdiskriminierung ein. Dies ist besonders wichtig, da 75% der Frauen im Südsudan keinen Zugang zu Bildung haben und weder lesen noch schreiben können. Und das Wichtigste: Die Kinder finden in den Schulen eine sichere Lernumgebung und eine Chance auf eine besser Zukunft!
Aufgrund der Kämpfe im Sudan haben wir außerdem aktuell 2.000 Flüchtlingskinder aufgenommen. Zusätzlich leisten wir Nothilfe, indem wir vor Ort überlebenswichtige Nahrungsmittel verteilen. Die Ernährungslage im Südsudan bleibt jedoch äußerst kritisch, und auch das Gebiet Twic County steht vor einer Hungerkatastrophe. Bereits jetzt herrscht dort eine Hungersnot, gekennzeichnet durch extreme Lebensmittelknappheit und hohe Sterblichkeitsraten aufgrund von Hunger.
Wir gehören zu den wenigen Organisationen, die trotz der schwierigen Bedingungen weiterhin vor Ort helfen.
Bildung muss auch und gerade in Zeiten der Krise und des Kriegs gewährleistet werden.
Jedes Kind hat laut UN-Kinderrechtskonvention das Recht auf Bildung. Kein Migrations- oder Vertreibungsstatus hebt dieses Recht auf. Inmitten der Krise gibt Schule zudem unmittelbaren Halt und Stabilität. Auch wenn die Welt herum in Trümmern liegt, schafft sie eine Insel der Normalität und ermöglicht Kindern einfach Kind zu sein. Schule schafft ein sicheres und förderliches Umfeld, das Kinder vor Missbrauch, Vernachlässigung, Ausbeutung und Gewalt schützt. Und sie ermöglicht oftmals Zugang zu Ernährung oder medizinischer Versorgung, wenn dies sonst nicht möglich ist.
Bitte helfen Sie mit Ihrer Patenschaft!
Als Patin oder Pate unterstützen Sie Kinderpatenschaftsprojekte in Afrika, Asien, Südamerika und Europa. Sie geben den Kindern Geborgenheit, sorgen für ihre Gesundheit und Ausbildung.
Mit Ihrer langfristigen Unterstützung können wir Kindern in Armutssituationen das geben, was sie am dringendsten brauchen: ein sicheres Zuhause, liebevolle Betreuung, Bildung und genügend zu essen.
